Ortsunabhängiger Eigenverbrauch

Der Klassiker im Mehrstandortbetrieb: Auf dem Zentrallager liegt eine große Dachanlage, die mittags mehr erzeugt, als dort gebraucht wird. Gleichzeitig kaufen die Filialen teuren Netzstrom. Bilanziell lässt sich das zusammenführen — physikalisch muss dafür nichts gebaut werden.

Was bilanziell überlagert bedeutet

Erzeugung und Verbrauch werden an jedem Standort viertelstündlich gemessen. Wo sich die Profile zeitlich decken, wird der Verbrauch dem selbst erzeugten Strom zugeordnet — unabhängig davon, wo die Elektronen physikalisch geflossen sind. Aufstellort der Anlage und Ort des Verbrauchs müssen nicht identisch sein.

Wirtschaftlich ist das der Effekt eines Offsite-PPA, nur ohne den Vertragsaufbau eines PPA: Ein Lieferant führt alle Lieferstellen und alle Erzeugungsanlagen in einem Bilanzkreis und rechnet sie gemeinsam ab.

Was sich dadurch ändert

Was sich ausdrücklich nicht ändert

Wann es sich lohnt

Der Effekt hängt vollständig an der zeitlichen Deckung Ihrer Profile. Ein Kühlhaus, das im Sommer mittags am meisten zieht, passt hervorragend zu einer Dachanlage. Ein Bürostandort mit Lastschwerpunkt im Winter deutlich weniger. Genau deshalb steht am Anfang die Potenzialanalyse mit Ihren Profilen und nicht eine Faustformel.

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